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Zusammenfassung

Credition ist eine zentrale Hirnfunktion des Menschen.

Sie interagiert mit anderen Hirnfunktionen wie Lernen oder Gedächtnis und be­stimmt nachhaltig unser Handeln.

Die als Creditionen bezeichneten Vorgänge im Gehirn sind vielschichtig und lau­fen weitgehend unbewusst ab.

Sie münden häufig in Einstellungen und Werthaltungen, die inneren Halt geben, aber durch neue Erfahrungen auch wieder verändert werden können.

Während des Ablaufs von Creditionen wird von den jeweiligen Individuen be­wertet, was für sie in welchem Ausmaß wichtig ist.

Wenn Individuen bewusst wird, welche Ergebnisse beim Ablauf von Creditionen hervorgebracht wurden, können sie das, was sie glauben, als Glaubensinhalte in Worte fassen, darüber nachdenken und sich darüber austauschen.

Credition ist nicht religiös, die Vorgänge spielen aber insbesondere in Religionen eine wichtige Rolle.

Credition ist eine von der Wissenschaft bislang vernachlässigte Hirnfunktion des Menschen. Sie ermöglicht einen neuen Zugang, um zu verstehen, was glauben bedeutet.

Die Grundlagenforschung entwickelte ein Neurales Creditionen-Modell, welches den prozessualen Ablauf der unbewusst-vorsprachlichen und sprachgebunde­nen Creditionen darstellt.

Auf dieser Basis wurde zusätzlich ein Kommunikationsmodell-Credition entwik­kelt, das in verschiedenen Handlungsfeldern (z.B. Politik, Coaching, Psychothe­rapie, Unterstützung von Entscheidungsprozessen, schulischer Unterricht) ge­winnbringend zum Einsatz kommen kann.

Kontakt

Heinrichstraße 78/II 8010 Graz
O.Univ.-Prof. Dr.theol. Hans-Ferdinand Angel Telefon:+43 (0)316 380 - 6231

Web:religionspaedagogik.uni-graz.at
Univ.-Prof. Dr.phil.

Aljoscha Neubauer

Institut für Psychologie

Institut für Psychologie

Telefon:+43 316 380 - 5124


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